Den Toten Gerechtigkeit

Fischer retten Flüchtlinge vor Lampedusa (Foto: Gaspare Marrone)

Was wir oft vergessen: Hin­ter jedem Menschen, der bei der Überquerung des Meeres umkommt, steht eine Familie. Die Verwandten und Freunde der 77 Eritreer, die im August 2009 vor Lampe­dusa gestorben sind, fordern jetzt Gerechtigkeit. Sie haben herausbe­kommen, dass FRONTEX, Malta und Ita­lien wissentlich nichts zur Rettung der in Seenot geratenen Flüchtlinge unternommen haben. Mehr Informationen und Kommentar >>

PRO ASYL-Protestaktion gegen die Abschiebungen von Roma und anderen Minderheiten in den Kosovo

Gemeinsam mit bereits jetzt mehr als 3.700 Unterstützerinnen und Unterstützern protestiert PRO ASYL mit E-Mails an die Verantwortlichen gegen Abschiebungen in den Kosovo.

Bis zu 2.500 Menschen pro Jahr sollen zurückgeschickt werden. Im Kosovo erwartet die Abgeschobenen buchstäblich ein Leben am Rande der Müllkippe – etwa in kontaminierten Lagern. Der Zugang zu Arbeit, Bildung, sozialen Einrichtungen und gesundheitlicher Versorgung bleibt ihnen weitgehend versperrt. Ihre in Deutschland geborenen Kinder können sich kaum verständigen und finden dort keine Lebensperspektive.

PRO ASYL startete deshalb eine Protestaktion an die Innenminister: „Keine Abschiebungen ins Elend!“ Beteiligen Sie sich mit E-Mails und Fotos!

Zur Aktion "Keine Abschiebungen ins Elend!" >>

Posterfaltblatt "Keine Abschiebungen ins Elend" >>

Fotoaktion und Hintergrundinformationen >>

 



Beschnittene Existenz, herabgesetzte Würde.

 

Das Asylbewerberleistungsgesetz

Mehr Informationen im Themenbereich Asylrecht >>

 

Lager abschaffen!

 


80.000 Menschen in Deutschland werden gezwungen, in Lagern zu leben. Das bedeutet zumeist: Viele Menschen auf engstem Raum, kein Privatleben, Arbeitsverbote, keine ausreichende medizinische Versorgung, Anwesenheitskontrollen, Essenspakete. Es ist an der Zeit, diesen andauernden Skandal zu beenden.

Faltblatt zum Lagerzwang (PDF)
Faltblatt zum Bleiberecht (PDF)

Grundrechte-Report 2010 erschienen

 

Ein detaillierter Bericht über die Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland

Jetzt bestellen! >>

 

Abschiebungspraxis in Deutschland


Zehntausende müssen jeden Tag mit ihrer Abschiebung rechnen. Hunderte sitzen in Abschiebungshaft, getrennt von ihren Familien, oft ohne wirksame medizinische Betreuung und unter Umständen mit der Aussicht, an einen Folterstaat ausgeliefert zu werden. Beim Thema Abschiebung zeigt die Politik Härte.

Abschiebung: die Härte deutscher Migrationspolitik >>

 

 

 

Kritik an Residenzpflicht light

30.07.10

Berlin und Brandenburg haben die Residenzpflicht, die Asylsuchenden und geduldeten Flüchtlingen bisher das Verlassen eines engen vorgegebenen Aufenthaltsbezirks verbot,... mehr >>

Leistungen des Asylbewerberleistungsgesetzes verfassungswidrig

28.07.10

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hält die Leistungen für Asylsuchende, die seit Schaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes 1993 nicht angehoben worden sind,... mehr >>

3.000 Flüchtlinge in Libyen freigelassen

27.07.10

Mit der Öffnung von 28 Haftzentren hat Libyen etwa 3.000 Flüchtlinge und Migranten freigelassen und ihnen eine Aufenthaltserlaubnis für drei Monate gegeben, um sich... mehr >>

Irland gegen Dublin II

30.07.10

High Court Irlands ruft EuGH zur EU-weiten Klärung an: Dürfen Asylsuchende trotz menschenrechtswidriger Lebensumstände nach Griechenland zurückgeschickt... mehr >>

Generaldirektor für Inneres der EU-Kommission stellt sich hinter Menschenrechtsverletzungen auf Hoher See:

29.07.10

Stefano Manservisi hält die Praxis illegaler Abschiebungen nach Libyen für unbedenklich

Der Generaldirektor für Inneres der Europäischen Kommission,... mehr >>

Europa darf nicht länger wegschauen!

Foto: Marily Stroux

Postkarten-Aktion für Kinderflüchtlinge in Griechenland

In den vergangenen zwei Jahren sind über Zehntausend Kinderflüchtlinge in Griechenland gestrandet. Wenn sie in Griechenland erstmals das Gebiet der Europäischen Union betreten, bedeutet das jedoch keineswegs Schutz oder ein Ende ihres Leidenswegs. Regelmäßig werden Kinder unter menschenunwürdigen, gesundheitsgefährdenden Bedingungen inhaftiert und danach einfach auf die Straße gesetzt. Nichts und niemand schützt sie vor Ausbeutung und Gewalt, sie wissen nicht wohin.

Mit einer Postkarten-Aktion appelliert PRO ASYL an den Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und die EU-Kommissarin für Inneres, Cecilia Malmström, sich persönlich für den Schutz der Kinderflüchtlinge einzusetzen: Kinder dürfen in der Europäischen Union keinesfalls eingesperrt, drangsaliert und schutzlos auf die Straße gesetzt werden. Das Wohl des Kindes hat oberste Priorität. Im Interesse der Kinder muss eine humanitäre Lösung gefunden werden. Eine Aufnahme in Deutschland und anderen EU-Staaten ist zu organisieren. Engagieren Sie sich mit uns! Bestellen Sie die Postkarten und setzen Sie sich für Kinderflüchtlinge in Griechenland ein!

Infoblatt "Europa darf nicht wegschauen!" Über die Lage der Kinderflüchtlinge in Griechenland >>

Broschüre "Flüchtlinge in Griechenland: Gestrandet, entrechtet und ohne Schutz" >>

Broschüre bestellen >>

Griechenlandprojekt von PRO ASYL >>